Für Autorinnen und Autoren

Liebe Autorin,
lieber Autor,

die Erfurter Staatswissenschaftliche Hefte (kurz ESH) sind ein studentisches Fachmagazin der Universität Erfurt. Unser Ziel ist es, den Studierenden der Universität Erfurt eine Plattform zur Veröffentlichung gelungener schriftlicher Arbeiten zu bieten. Hierdurch wird die Möglichkeit zur ersten eigenen Publikation eröffnet. Studierenden der niedrigeren Semester werden zudem Orientierungshilfen für Haus-, Bachelor-, und Masterarbeiten an die Hand gegeben. Die Ausgaben der ESH werden der Bibliothek der Universität Erfurt und ggf. ausgewählten Bibliotheken zur Verfügung gestellt. Zu jeder Printausgabe wird auch eine Onlineversion auf unserer Webseite
erfurter-hefte.de erscheinen.

Annahme, Arten und Umfang von Beiträgen
Die ESH bildet die Fachbereiche der Staatwissenschaftlichen Fakultät der Universität Erfurt ab. Vorzugsweise werden daher Beiträge aus dem Bereich der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie den Internationalen Beziehungen berücksichtigt. Promovierende dieser Fachbereiche können ebenso wissenschaftliche Aufsätze einreichen. Beiträge anderer Studiengänge und Fakultäten werden akzeptiert, wenn sie einen staatswissenschaftlichen Bezug aufweisen.

Zur Veröffentlichung angenommen werden Praktikumsberichte, Paper, Haus-, Bachelor, und Masterarbeiten ab dem Jahr 2016 mit vorzugsweise der Note 1,7 (Nachweis ist beizufügen). Weder die Note noch der Name des Professors/Korrektors werden veröffentlicht. Der Umfang des Beitrags darf 15 Seiten nicht übersteigen. Überlange Beiträge sind zu kürzen. Bachelor- und Masterarbeiten empfehlen wir auf den Kerninhalt zu reduzieren. Ebenso werden wissenschaftliche Aufsätze von Promovierenden der Universität Erfurt akzeptiert, deren Umfang ebenfalls 15 Seiten nicht überschreiten darf.

Eine Korrektur / Lektorat findet seitens der ESH einmal statt. Dabei wird vorzugsweise auf die Einhaltung der Formalien geachtet. Eine inhaltliche Korrektur findet seitens der ESH nicht statt, es erfolgen aber Verbesserungsvorschläge, die die Autoren umsetzen können.

Hinweis für Fallbearbeitungen
Handelt der eingereichte Beitrag über eine juristische Fallbearbeitung, ist der zu Grunde liegende Sachverhalt unter Absprache mit dem Dozenten oder der Dozentin ebenfalls einzureichen.

Struktur der Beiträge
Der Autor bzw. die Autorin hat zunächst einen Vorspann (Abstract) in kursiver Schrift voranzustellen (Umfang ca. 500-1000 Zeichen), der einen Überblick über Inhalt und Ergebnisse bietet, in dem allerdings keine Fußnoten enthalten sein dürfen. Daran schließt sich ein Satz zur Person der Autorin bzw. des Autors an (z.B. die Autorin studiert im 5. Semester im Hauptfach Recht und Wirtschaftswissenschaften im Nebenfach an der Universität Erfurt).

Der Beitrag sollte eine allgemeinverständliche kurze Einführung unter „I.“ in den zu behandelnden Problemkreis und – wenn möglich – einen aktuellen Aufhänger enthalten. Der Hauptteil ist mit den Gliederungszeichen I. 1. a. aa. zu strukturieren. Wörtliche Zitate (Zitate im Fließtext) sind einzurücken oder in kursiver Schrift darzustellen.

Anhänge sind am Ende des Beitrages aufzuführen, sofern diese zwingend erforderlich sind (Beispiel: Interviews oder Reden, die im Beitrag analysiert werden).

Zitierstil / Fußnoten
Der Zitierstil entspricht den einfach zu handhabenden Regularien juristischer Fachzeitschriften. Die Zitierung erfolgt in Fußnoten, Klammerungen sind nicht erlaubt. Eine Fußnote endet immer mit einem Punkt. Nachweise sind unter Name des Autors/in, Titel des Aufsatzes, Name des Werkes (ggf. Abk.) / Jahr des Werkes (und ggf. Bandes) und die genaue Randnummer oder Seitenzahl (Anfangszahl eingeschlossen) anzugeben. Aufeinanderfolgende Zitierungen in derselben Fußnote sind mit einem Semikolon zu trennen. Urteile von Gerichten müssen aus Zeitschriften erfolgen, die bloße Angabe von Aktenzeichen und Entscheidungsdatum ist nicht erlaubt. Namen von Bearbeitenden in Kommentaren sowie Autoren und Autorinnen sind in kursiver Schrift darzustellen. Der Name des Herausgebers (Monographien/Bücher eingeschlossen) ist in normaler Schrift darzustellen . Alle Zitate sind vollständig zu wiederholen; a.a.O. ist stets zu vermeiden. Die Namen von bekannten Kommentaren sind abzukürzen (z.B. Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch = MükoBGB/Bearbeiter). Zitiervorschläge werden bei Kommentaren regelmäßig auf den ersten Seiten von diesen dargestellt. Durch diese Zitierart ist ein Literaturverzeichnis nicht notwendig.

Beispiele von Zitierungen:

1. Lehrbücher und Monographien
Brox/Walker, Allgemeiner Teil des BGB, 41. Aufl. 2017, S. 204.
Michels, Zur Soziologie des Parteiwesens in der modernen Demokratie, 4. Aufl. 1989, S. 182.

2. Beiträge in Büchern, Festschriften und Schriftensammlungen
Vgl. Schneider, Nachklassische Kultur und konservativ-humanistische Politik Georgs II. von Sachsen-Meiningen, in: John (Hrsg.), Kleinstaaten und Kultur in Thüringen vom 16. bis 20. Jahrhundert, 1994, S. 471 (481 ff.).

3. Kommentare / Festschriften
MüKoInsO/Löwisch/Caspers, Bd. 2, 3. Aufl. 2013, § 120 Rn. 11.

Löwisch/Caspers, in: MükoInsO, Bd. 2, 3. Aufl. 2013, § 120 Rn. 11 ff.

4. Zeitschriften
Bei Zeitschriften ist der Name des Autors bzw. der Autorin in kursiver Schrift darzustellen, die Nennung des Titels, der Name der Zeitschrift (Abkürzung bevorzugt) und das Erscheinungsjahr. Anzugeben ist die genaue Seitenzahl der Quelle unter Nennung der Anfangszahl. Befindet sich der Nachweise auf der Anfangsseite, so erfolgt keine Angabe bzw. Klammerung der genauen Seite. Die Angabe des Titels erfolgt bei Zeitschriften nicht. Bei Gerichtsurteilen ist ebenfalls die genaue Seitenzahl oder Randnummer anzugeben. Das Gericht ist in kursiver Schrift darzustellen (Ausnahmen bilden Entscheidungen aus Entscheidungssammlungen).

Gortan, Unterlassenstrafbarkeit geschäftsleitender Personen des Softwareherstellers selbstfahrender Fahrzeuge durch Produktbeobachtungspflichtverletzung, CR 2018, 546 (550 f.).

Gortan, Löschung des ins Handelsregister eingetragenen Insolvenzvermerks über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens eines Kaufmanns gem. § 32 I 1 HGB analog, NZI 2016, 68.

oder

BGH, BB 2019, 100 (101 ff.).

oder

BVerfGE 147, 50 Rn. 12.

BVerfGE 147, 50 (62).

5. Webseiten
Beträge aus dem Internet sind mit der vollständigen URL, dem Abrufdatum und ggf. den Titel darzustellen. Sofern ein/e Autor/in existiert, ist dieser/e ebenfalls zu nennen.

Heinz, Die Entwicklung des Gesellschaftsrechts, http://www.ekd.de/vortraege/2002/bioethik_huber-020128.html, abgerufen am 26.04.2010.

Formatierung
Der Beitrag ist als Worddokument an einreichen.esh@gmail.com zu senden. Mit der Übersendung des Beitrags wird der Veröffentlichung zugestimmt. Es ist keine Gliederung oder „automatische Gliederung“ zu verwenden. Ebenso sind keine „Links“ (auch keine automatischen Fußnotenverweise) erlaubt.

Angaben zur Formatierung

  • Seitenformat DIN A4 (210×297 mm)
  • Seitenrand rundherum 2,5 cm (Mindestabstand für Seitenzahlen/Kopfzeilen 1,5 cm)
  • Schriftgröße: Times New Roman 12 pt (Fließtext) und 10 pt (Fußnoten)
  • Zeilenabstand 1,2-fach im Fließtext (in Word Zeilenabstandoptionen „mehrfach“ auswählen und 1,2 schreiben)
  • Fußnoten erfolgen einzeilig
  • Blocksatz (auch für Fußnoten)
  • Automatische Silbentrennung aktivieren
  • Beginn Ihrer Seitenzählung mit Seite 1
  • Seitenzahlen/Kopfzeilen spiegeln oder zentrieren

Veröffentlichungsdauer
Den Beitrag veröffentlichen wir so bald wie möglich. Die ESH erscheint zunächst zweimal halbjährig. Wir geben Auskunft, in welcher Ausgabe Ihr Beitrag erscheinen wird. Eine Rückmeldung erfolgt regelmäßig innerhalb von zwei Wochen.

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